Eine Freigabe ist die Bestätigung eines Fahrzeug- oder Motorenherstellers, dass ein konkretes Öl seine hausinterne Norm erfüllt und in seinen Motoren eingesetzt werden darf. Die Norm trägt meist eine Nummer – VW 504.00, MB 229.51, BMW Longlife-04, MAN M 3477, John Deere JDM J20C. Sie baut auf den Industriespezifikationen von ACEA (Europa), API (USA) oder ILSAC (Asien/USA) auf und ergänzt sie um herstellerspezifische Prüfläufe.
Im Datenblatt eines Öls stehen deshalb zwei Arten von Angaben: die Spezifikationen (ACEA C3, API SP) und die Hersteller-Freigaben bzw. Leistungsklassen. Für die Auswahl gilt: Nennt die Betriebsanleitung eine Hersteller-Norm, ist diese maßgeblich; nennt sie nur eine ACEA/API-Klasse, reicht ein Öl dieser Klasse in der passenden Viskosität.